Wozu eigentlich?

Die besten Gründe, warum Unternehmen in ein PIM-System investieren sollten? Umsatzsteigerung durch weniger Aufwand.

 

 

Vorteile von PIM für Unternehmen

Grafik: Nutzen von PIM für Unternehmen

Wer sein Produkt verkaufen möchte, muss es gut präsentieren. Fehlende Bilder und schlechte Produktinformationen sind die Hauptgründe für Konsumenten, ein Produkt im Onlineshop nicht zu kaufen. Aber auch in anderen Vertriebskanälen sind fehlende Informationen das Aus im Verkaufsprozess: Omnichannel Commerce gehört zu unserem Alltag. Im Katalog stöbern und online bestellen, online bestellen und im Laden um die Ecke abholen (Click & Collect), mobil nach einem lokalen Ladengeschäft recherchieren, nach der Beratung die passende Größe im Webshop ordern - Die Verknüpfung der Kanäle gehört heutzutage zum Einkaufsprozess dazu.

Vor dem Kauf möchten wir uns möglichst gut informieren: Welches ist das passende Produkt für meine Bedürfnisse? Wer ist der beste Anbieter für mich? Dabei ziehen wir Webseiten und Online-Foren, Freunde, Kataloge, Zeitschriften und Co. zu Rate. Im Laufe der Customer Journey kommen so schnell zehn und mehr Kommunikationskanäle zusammen. Umso wichtiger, dass die Kanäle miteinander verknüpft sind und aufeinander einzahlen. Konsistente, ausführliche und nutzenbringende Produktinformationen sind ausschlaggebend bei der Kaufentscheidung.

Durch das Entstehen immer neuer Vertriebskanäle entstand eine neue Komplexität im Datenmanagement für Händler und Hersteller. Spezifische Zielgruppen erfordern spezifisch aufbereitete Daten. Ohne eine Unterstützung durch ausgereifte Systeme ist dies schwer zu handhaben. Ziel des Produktinformationsmanagements sowie spezieller PIM-Software ist es, Prozesse zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Sowohl beim Datenmanagement als auch auf der Ausgabeseite.

Ein PIM-System dient dazu, sämtliche produktbezogenen Daten strukturiert und medienneutral zu verwalten. Seien es Marketingtexte, Bilder und Videos, technische Produktdaten oder auch Stammdaten, wie Preise, Maße und Artikelnummern. Ihre Produktinformationen liegen medienneutral und zentral vor, in einer möglichst niedrigen Granularität. Alle Abteilungen können darauf zugreifen. Die Konsistenz der Daten über sämtliche Ausgabemedien und Vertriebskanäle wird sichergestellt. Gleichzeitig unterstützt es interne Prozesse: Eine effiziente Datenverwaltung und –verwendung wird möglich.

Datenqualität = Kundenzufriedenheit + Kundenbindung = Konversionsrate steigern + Retourenquote

Warum ist Datenqualität so wichtig? Ganz einfach: Weil Sie als Verkäufer dadurch Ihren Umsatz steigern und gleichzeitig Kosten sparen! Denn gute und vollständige Produktinformationen fördern den Kaufprozess – Ihre Konversionsraten werden steigen. Ein Kunde wird sich wahrscheinlicher für Ihr Produkt entscheiden, wenn er überzeugende Fotos sieht und hilfreiche Informationen findet.

Gleichzeitig sinkt die Retourenquote: Böse Überraschungen beim Auspacken der Ware, wie etwa Farbabweichungen oder auch Größenunterschiede, werden vermieden. Die positive Folge: Ihre Kunden werden deutlich zufriedener sein, wenn Ihre Produktdaten über alle Kanäle hinweg aktuell und nutzenbringend sind.

Damit einhergehend steigt die Kundenbindung: Wir als Konsumenten schätzen Zuverlässigkeit und Kompetenz eines Händlers. Ein positives Einkaufserlebnis führt dazu, dass wir bei späteren Einkäufen weniger Vergleiche zu Wettbewerbern anstellen und uns stattdessen auf die bisherige Erfahrung verlassen.

Ein weiteres Plus: Das PIM-System ist direkt an Ihre bestehende IT-Infrastruktur angebunden. Stammdaten, wie etwa Lagerbestände und Artikelnummern, werden zum Beispiel sinnvollerweise im ERP-System gepflegt. Das CRM-System bietet Ihnen wichtige Analysedaten des Kaufverhaltens. Ein PIM-System verbindet Daten aus unterschiedlichen Quellen mit Ihren Marketinginformationen und weiteren Kontextdaten und stellt diese für Ihre Kommunikationskanäle bereit. Änderungen und Aktualisierungen, beispielsweise an technischen Informationen, werden automatisch an alle betroffenen Stellen ausgeleitet. Durch die systemische Unterstützung stehen ihre Daten in allen Kanälen stets aktuell zur Verfügung.

Ebenso können exakte Validierungsregeln festgelegt werden, um die Datenqualität weiter zu optimieren. Fehlerhafte Daten durch falsche Eintragungen, wie z. B. „blau“ als Größenangabe, werden verhindert. Selbst zeitaufwändige Datenausleitungen können durch Validierungsregeln minimiert werden.

Die Qualität, Aktualität und Konsistenz der Daten in Ihrem Webshop, Ihrem Katalog und Ihren Vertriebsunterlagen steigt also durch die zentrale Datenpflege im PIM ganz einfach und ohne zusätzlichen Aufwand.

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schlechte Produktdaten

effizientere Prozesse = Kosten senken + Marge steigern

Historisch bedingt ist es in Unternehmen oft üblich, dass die Publikationskanäle organisatorisch getrennt sind. Damit einhergehend werden Daten separat gepflegt und verwaltet, beispielsweise im Marketing, im Vertrieb und in der Warenwirtschaft. Dies führt oft zur Mehrfachpflege der Produktdaten und zur Nichtnutzung von Synergien.

Ein Beispiel:
Paul aus der Werbeabteilung besorgt sich für seinen Printkatalog Bilder und beschreibende Texte zu den beworbenen Produkten von den Herstellern. Diese passt er mühsam noch an, beseitigt vielleicht sogar Fehler und lässt die Texte übersetzen. Eva aus dem Onlinemarketing macht dasselbe für ihren Webshop – für dieselben Produkte. Einige Tage später ändert Karin aus dem Einkauf die technischen Spezifikationen im ERP-System – Paul und Eva erfahren davon nie. Parallel dazu pflegt Gerd aus der Logistik die Stammdaten der Produkte, wie etwa Gewicht, Maße und Lagerbestand. Er benötigt diese zur Lager-und Versandplanung. Diese Situation kennen viele!

Es liegt also auf der Hand: Die Pflege und Verwaltung von Daten ist sehr aufwändig und fehleranfällig. Anders ausgedrückt: Sie ist zeit-und kostenintensiv.

Die medienneutrale und zentrale, also einmalige, Erfassung und Pflege von Produktdaten erlaubt eine deutliche Effizienzsteigerung interner Prozesse: Doppelte Datenpflege durch verschiedene Abteilungen wird vermieden. Zugleich stehen die Daten für den Einsatz in sämtlichen Ausgabemedien zur Verfügung. Mitarbeiter können so ganz einfach Produktinformationen in allen ihren Ausprägungen und Darstellungen für unterschiedliche Ausgabekanäle bearbeiten. Dabei wissen sie stets, wie sich Änderungen auf die Ausgabekanäle auswirken.

Gleichzeitig unterstützt ein PIM-System Übersetzungs- und Korrekturprozesse. Das spart wertvolle Zeit bei der Erstellung von Print-und Online-Medien in mehreren Sprachen.

Eine automatische Datenkonvertierung optimiert die Ausleitung von Daten in verschiedenen Formaten, beispielsweise für Online-Marktplätze oder Händler.

Kurz gesagt: PIM reduziert Ihren internen Aufwand und verkürzt die Produktionszeiten der Werbemedien bis hin zur Time-to-Market deutlich.