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Begriffe aus der Welt des ­
Produkt­­­daten­­manage­­ments

PIM, SKU, DQ, CSV, TMS oder XML. In der Welt des Produktinformationsmanagements gibt es unzählige Abkürzungen und Fachbegriffe. Sollte einer dieser Begriffe bei Ihnen ein Fragezeichen hervorrufen, sodass Sie eine Erklärung oder Definition benötigen, finden Sie in unserem PIM-Glossar die Antwort auf Ihre Frage.

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A

Artikel
Handelsgegenstand oder Ware. Ein Artikel ist die konkrete Ausprägung eines Produktes. Es ist ein physischer Gegenstand.

Attribut
Attribute sind die Eigenschaften eines Artikels oder Produktes, welche nicht über Merkmale von Klassifikationssystemen beschrieben werden.

B

Best-of-Breed
Bei der Methode Best-of-Breed wird versucht für jeden Anwendungsbereich von Enterprise Software die bestmögliche Lösung (verschiedener Anbieter) zu finden und sie als Lösung des Gesamtproblems zu integrieren.

BMEcat
XML-basiertes Austauschformat für Katalogdaten im Katalogmanagement.

C

CMP
Cross-Media-Publishing. Medienübergreifendes Publizieren von Inhalten (Texten und Bildern) auf der Basis von medienneutralen Daten.

CMS
Contentmanagementsystem. Redaktionssystem, mit dessen Hilfe der Inhalt von z.B. einer Website verwaltet werden kann. Hierbei wird Content und Layout unabhängig voneinander bearbeitet.

CRM
Customer-Relationship-Management bzw. Kundenbeziehungsmanagement. Strategischer Ansatz, der die Planung, Steuerung und Durchführung aller Geschäftsprozesse mit Kunden umfasst.

CSV
Comma-separated values. CSV ist ein simples Text-Datenformat zum Austausch einfacher strukturierter Daten. Pro Zeile wird ein Datensatz gespeichert, das heißt einzelne Datensätze sind durch Zeilenumbrüche getrennt. Einzelne Felder eines Datensatzes werden durch Zeichen (Komma oder Semikolon) getrennt.

D

Database Publishing
Dabei werden Datenbankinhalte wie Artikelnummer, Preis und Produktinformationen an ein offen gestaltetes Layoutdokument übergeben, so dass sich dieses bei Änderungen automatisch aktualisiert.

DATANORM
Dateiformat für den Austausch von Artikelstammdaten zwischen Produktlieferant, Fachgroßhandel und Handwerksbetrieb.

Datenfeld
Datenobjekte von einem bestimmten Datentyp, z.B. vom Datentyp „Produkt“. Ein Datentyp stellt Datenfelder für Dateninhalte zur Verfügung, z.B. hat der Datentyp „Produkt“ die Datenfelder „Beschreibung“ und „Hersteller“. Es wird dabei in einfache und qualifizierbare Datenfelder unterschieden. Letzteres muss dabei über weitere Einstellungen (z.B. die Sprache) näher spezifizieren werden.

Datenquelle
Eine Datenquelle stellt bestimmte Datenfelder zur Verfügung. Welche Datenfelder auswählbar sind, hängt davon ab, welchen Datentyp und welche Unterdatentypen die Datenquelle hat. Zum Zeitpunkt des Exportes beschafft die Datenquelle die zu exportierenden Daten. Die Datenquelle kann durch Parameter noch näher bestimmt sein, so stellt z.B. die Datenquelle „Artikelliste“ unter anderem das Datenfeld „Artikelnummer“ und den Unterdatentyp „Attribute“ zur Verfügung.

Datentyp
Ein Datentyp sagt aus, von welcher Datenkategorie eine Datenquelle, eine Variable sowie jeder Parameter einer Datenquelle oder eines Nachexportschritts sind. Jede Datenquelle, Variable und jeder Parameter haben genau einen Datentyp. Möglich Datentypen sind: Kunden, Lieferanten, Verkaufsrabattgruppen, Strukturgruppen und Struktursystem.

DMS
Dokumentenmanagementsystem. System zur Organisation, Versionierung und Archivierung von Dokumenten (PDF, CAD-Zeichnungen etc.).

DQM
Datenqualitätsmanagement. Geschäftsprozess, der Daten auf erforderliche Werte, gültige Datentypen u.ä. prüft und Bereinigungs- und Standardisierungsfunktionen automatisiert ausführt.

DTP-Dokument
Desktop-Publishing-Dokument. Beispielsweise ein Adobe InDesign-Dokument als Ergebnis einer Print-Ausleitung, an dem noch nachträgliche (Layout-)Änderungen erfolgen müssen.

E

eClass / eCl@ss
Branchenbergreifender Standard zur Klassifizierung von Produkten und Dienstleistungen.

Entität
Als Entität, auch Informationsobjekt genannt, wird in der Datenmodellierung ein eindeutig zu bestimmendem Objekt bezeichnet, über das Informationen gespeichert oder verarbeitet werden sollen. Das Objekt kann materiell oder immateriell, konkret oder abstrakt sein. Durch Attribute werden die Eigenschaften von Entitäten gekennzeichnet.

EPC
Elektronischer Produktcode in der RFID-Technologie (auch RFID).

e-Procurement
Electronic Procurement oder elektronische Beschaffung. E-Procurement ermöglicht den elektronischen Einkauf von Produkten durch ein Unternehmen unter Nutzung digitaler Netzwerke.

ERP-System
Enterprise-Ressource-Planing-System. ERP-Systeme sind umfangreiche Warenwirtschaftssysteme zur Unternehmenssteuerung, um Ressourcen wie etwa Kapital, Personal, Material, Betriebsmittel, IT-Systeme, Warenbestand oder Logistik effizient einzusetzen.

ESB
Enterprise Service Bus. Eine integrierte Plattform, die grundlegende Interaktions- und Kommunikationsdienste für komplexe Softwareanwendungen über eine ereignisgesteuerte und standardbasierte Messaging-Engine oder einen Bus bereitstellt, die bzw. der auf Middleware-Infrastruktur-Produkttechnologien basiert.

ETIM
Elektro-Technisches-Informations-Modell. Standardisierung des elektronischen Austausches von Produktdaten im Fachbereich Elektrotechnik, das gemeinschaftlich durch eine Kooperation von Industrie, Großhandel und Handwerk getragen wird.

Evaluation
Evaluation bezeichnet die Wahl der Anforderungen, die eine Software-Lösung aufzeigen muss. Die Evaluation gilt als wichtigster Bestandteil zur Sicherstellung des Erfolgs.

G

GLN
Global Location Number. Bestandteil des GS1-Normensystems. Tool zum eindeutigen Identifizieren eines Standorts.

Golden Record
Alle notwendigen Kundendaten werden dabei so zusammengeführt, dass die entsprechenden Informationen in einem einzigen Datensatz gesichert sind und gesammelt ausgeleitet werden können.

H

Hersteller
Unternehmen, das Produkte herstellt oder in seinem Namen produzieren lässt.

K

Katalog
Der Katalogbegriff umfasst im weitesten Sinn Objekte, die in gedruckter (Print-Katalog) oder elektronischer Form (Datei, Datenbank) in verschiedenen Formaten vorliegen können.

Katalogformat
Hiermit sind die Katalogdateien wie BMEcat, XLS, CSV, xCBL, cXML und Datanorm gemeint.

Klassifizierung
Die Zuordnung eines Objekts (z.B. Artikel oder Produkt) zu einem Struktursystem.

L

Longlist
Liste der Anbieter, die grundsätzlich die Anforderungen der Evaluation erfüllen.

M

MAM / DAM
Media Asset Management / Digital Asset Management. Verwaltungssystem von digitalen Inhalten, insbesondere von Mediendateien wie Grafiken, Videos und Musikdateien, die unter anderem als visualisierte Artikelbeschreibungen bereitgestellt werden können.

MDM
Master Data Management oder Stammdatenmanagement. Ziel ist es, langfristig die Datenqualität sowie die system- und anwendungsübergreifende Datenkonsistenz zu sichern.

Medienneutral
Als medienneutral bezeichnet man Daten, die nicht für eine spezielle Ausgabebedingung vorbereitet sind, sondern als Grundlage für viele verschiedene Ausgabesituationen dienen und in allen gewünschten Kanälen ausgeleitet werden können.

Merkmal
Im Rahmen einen Klassifikationssystems sind Merkmale Bezeichner von Eigenschaften, welche für alle Produkte und Artikel definiert sind, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

P

PDM
Produktdatenmanagement. Einsatz von Software zur Verwaltung aller im Produktlebenszyklus anfallenden produktbezogenen Daten.

PIM
Produktinformationsmanagement. Zentrale Verwaltung von produktbezogenen Daten zur Bereitstellung von Produktinformationen für den Omnichannel-Commerce.

PLM
Product Lifecycle Management. Konzept zur nahtlosen Integration sämtlicher Informationen, die im Verlauf des Lebenszyklus eines Produktes anfallen. Produktversionen können hierbei verwaltet und zugeordnet werden.

Produkt
Ist eine Gruppierung von Artikeln und nicht verkaufbar.

Produktstamm
Der Produktstamm umfasst das vollständige Sortiment eines Händlers. In den Produktstamm werden ausgewählte Artikel der Lieferanten und Hersteller importiert. Aus dem Produktstamm werden die E-Kataloge und Publikationen mit den jeweils aktuellen Daten versorgt.

proficl@ss
Klassifikation von Produkten im Bereich „Bau und Werkzeug“ sowie „Sanitär-Heizung-Klima“ in einem einheitlichen Klassifikationssystem.

R

RTM
Requirement Traceability Matrix. Eine Requirement Traceability Matrix kann zur Überprüfung der aktuellen Projektanforderungen verwendet werden und feststellen, ob diese Anforderungen eingehalten werden.

S

Segmentierung
Aufteilung der Bestandsprodukte in mehrere (drei) Produktsegmente, z.B. in das Standardsortiment.

Shortlist
Die Shortlist entsteht aus der Longlist. Auf ihr sind die Anbieter gelistet, welche nach der Anfrage weiterhin die Anforderungen, auch hinsichtlich des Preises, erfüllen.

Sortiment
Mit Hilfe von Sortimenten wird eine Teilmenge eines Produktstamms für beispielweise Publikationen und Webshops definiert.

SPP
Supplier Portal.

Struktursystem
Mit Struktursystemen können Artikel in strukturierte Klassen eingeteilt werden. Es existieren Standardstruktursysteme wie eClass oder UNSPSC, es können aber auch eigene Struktursysteme entwickelt und angewendet werden.)

T

TM
Translation Memory. Datenbank, die bereits vorhandene Übersetzungen enthält, die wiederverwendet werden können.

TMS
Translation Memory System oder Translation Management System. Software, die Unternehmen bei ihren Übersetzungsprojekten nachhaltig durch Zentralisierung, Automatisierung und Wiederverwendung vorhandener Inhalte über den gesamten Übersetzungsprozess unterstützt.

U

UNSPSC
United Nations Standard Products and Services Code. Eine aus dem amerikanischen Raum stammende Klassifikation.

W

Workflow
Eine definierte Abfolge von Aktivitäten oder Aufgaben, die so organisiert sind, dass ihre Abarbeitung einem Geschäftsprozess entspricht.

X

XML
Extensible markup language. XML ist eine erweiterte Auszeichnungssprache (Text- Dateiformat).

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